Archive for the ‘Vorträge’ Category

Vorlesung: »Bilder, Zeichen, Wirklichkeit«

Sunday, March 30th, 2008

Die Vorlesung von Peter Gold unter dem Titel »Bilder, Zeichen, Wirklichkeit« im Sommersemester 2008 findet ab 31.03.08 montags von 18:00-20:00 am Campus Westend im Hörsaal IG 411 der Universität Frankfurt statt.

Raum

Friday, November 16th, 2007

Raum-Plakat HFG-Offenbach

Zur Philosophie des Films

Thursday, May 10th, 2007

Am Institut für Philosophie der Universität Frankfurt am Main findet im Sommersemester 2007 eine Vortragsreihe zur Philosophie des Films statt:

  • 16. Mai: Gertrud Koch (Berlin) - Illusion und Fiktion in der Filmästhetik
  • 13. Juni: Tom Gunning (Chicago) - Attractions, a fairground sublime?
  • 20. Juni: Birgit Recki (Hamburg) - Das volle Leben. Überlegungen zur Suggestivkraft des Films
  • 11. Juli: James Conant (Chicago) - What is a Movie?
  • Vorträge jeweils um 19:15 Uhr, Campus Westend, Casino 1.811

    Neues Sehen im Werkbund und Bauhaus

    Friday, April 27th, 2007

    Jürgen Specht, Peter Gold, Ursula Hoffmann
    Fotografie - Neues Sehen im Werkbund und Bauhaus

    Das Neue Sehen und die Neue Sachlichkeit in der Fotografie fanden ihren Niederschlag in der vielbeachteten Ausstellung des Deutschen Werkbunds unter dem Titel Film und Foto (1929) in Stuttgart. Im Deutschen Werkbund war Fotografie schon vor Gründung des Bauhauses (1919) wesentlich angewandte Fotografie im Bereich Mode-, Sach-, Architektur- und Ausstellungsfotografie, so daß die impressionistische Kunstfotografie der Vorkriegszeit aufgrund der neuen Aufgaben obsolet wurde. Der Stil des Bauhauses weist ein experimentelles Moment auf, wobei Stilfragen nicht nur die Ästhetik umfassen, sondern auf gesellschaftspolitische Verhältnisse im allgemeinen gerichtet sind. Anhand von Text und Bild lassen sich die wechselseitigen Einflüsse nachvollziehen und die Auseinandersetzungen um die neue Sichtweise verdeutlichen. Unverkennbar trägt die gegenwärtige Fotografie wesentliche Züge jener Ästhetik; ob man sich dessen bewußt ist oder nicht.

    Öffentlicher Vortrag am 04.05.07 um 19:00 Uhr im Deutschen Werkbund in der Inheidener Straße 2, Frankfurt am Main

    Vom Piktorialismus zur Neuen Sachlichkeit

    Friday, April 13th, 2007

    Peter Gold, Ursula Hoffmann
    Fotografie - Vom Piktorialismus zur Neuen Sachlichkeit

    Um den stilistischen Bogen nachzuzeichnen, der sich in der fotografischen Ästhetik vom Piktorialismus über die Straight Photography zur Neuen Sachlichkeit spannt, bietet der Arbeitskreis Gamma (Leitung: Peter Gold) anhand von ausgewählten Fotografien, Filmsequenzen und Textpassagen eine theoretische Einführung in die Thematik, die fortgeführt wird, indem Werkbund und Bauhaus näher einbezogen werden. Als Auftakt zur formalen und inhaltlichen Auseinandersetzung mit Fotografie gemeint, soll die gewandelte Auffassung dargestellt werden, welche die entschiedene Abkehr von malerischen Vorbildern bedeutete, um fotografische Bilder anders zu begreifen, als es einem vermeintlich verpflichtenden Kunstverständnis entsprach. Zwei Mitglieder des Arbeitskreises stellen wichtige Aspekte und Tendenzen vor, die den radikalen Wandel dessen, was Fotografie wesentlich ausmacht, einleiteten.

    Öffentlicher Vortrag am 19.04.07 um 20:00 Uhr im (ehemaligen) Literaturhaus in der Bockenheimer Landstraße 102, Frankfurt am Main

    Farbe - Die epistemische Dimension des Lichts

    Wednesday, November 15th, 2006

    Peter Gold
    Farbe - Die epistemische Dimension des Lichts

    Alles Sehen sei Sehen in Farbe, sagt Maxwell, der die Elektrodynamik begründete, denn die Form von Gegenständen nehme man nur durch Farbunterschiede wahr, wozu auch Unterschiede in der Helligkeit und in der Schattierung zu zählen seien. Wenn es Gesetzmäßigkeiten der Farbe gebe, dann lägen sie in unserer eigenen Natur, weshalb Maxwell die Auffassung vertritt: »Die Wissenschaft von den Farben muss demnach im Grunde genommen als eine Wissenschaft des Geistes betrachtet werden.« Licht als elektromagnetisches Phänomen koppelt sich durch seine Farbigkeit in die epistemologische Dimension ein. Ohne die wechselseitige Überschneidung zwischen physikalischer, philosophischer und psychologischer Sphäre wäre die Farbe des Lichts und der beleuchteten Gegenstände gar nicht sinnvoll thematisierbar. Was nichts daran ändert, daß es so etwas wie Qualia zu geben scheint, die als genuin psychisch gelten, weil sie physikalisch nicht erfaßbar sind, so daß das Spektrum der Farben sozusagen eine bunte Illustration dessen bildet, was dem physikalischen Blick verborgen bleibt.

    Öffentlicher Vortrag am 15.11.06 um 20:00 Uhr im (ehemaligen) Literaturhaus in der Bockenheimer Landstraße 102

    Licht - Ein ‘kritisches’ Phänomen

    Wednesday, October 11th, 2006

    Peter Gold
    Licht - Ein ‘kritisches’ Phänomen

    Was Licht ist, ist eine Frage, deren Beantwortung das physikalische Denken in ernste Krisen gestürzt hat. An den gegebenen Antworten schieden sich wiederholt die Geister. Indessen ließ sich das Phänomen des Lichts von keiner Seite vereinnahmen. Es wies immer weitere Aspekte auf, die aus theoretischer Perspektive immer weitreichendere Konsequenzen nach sich zogen, bis selbst fundamentalste Konzepte der Physik revidiert wurden. Um nicht an der ‘kritischen’ Instanz zu scheitern, die das komplexe Phänomen des Lichts für das Niveau physikalischer Erkenntnisse bildet, sind Vorstellungen aufgegeben worden, die zuvor unverzichtbar schienen. Schließlich ist die Struktur des Raum-Zeit-Kontinuums insgesamt fraglich geworden, und die Kontinuität physikalischer Entitäten ist einer diskontinuierlichen Quantelung gewichen. Wesentliche Punkte des konzeptuellen Wandels deutlich herauszuarbeiten und verständlich darzustellen, macht sich dieser Vortrag (und nachfolgende mit ähnlicher Thematik) zur Aufgabe.

    Öffentlicher Vortrag am 11.10.06 um 20:00 Uhr im (ehemaligen) Literaturhaus in der Bockenheimer Landstraße 102